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Was ist Judo und die Stufen der Gürtelprüfungen! Was ist Judo? Judo (jap.) bedeutet: „Der sanfte Weg“ und ist eine japanische Kampfkunst. Judo ist anders! Die Werte basieren auf moralischen Grundsätzen von Jigoro Kano. Als partnerbezogene Sportart mit engem Körperkontakt erzieht Judo zur gegenseitigen Rücksichtnahme und Fürsorge. Die Umgangsformen sind von Höflichkeit und gegenseitigem Respekt geprägt. Die Gürtelfarbe sorgt für eine klare Struktur der Hierarchie und der Selbstwertgefühle. Der Judosport bietet in der heutigen Zeit eine Chance, Kinder gewaltpräventiv zu trainieren und zu erziehen. Diese Werte machen Judo einmalig. Judo ist für Kinder gut! Selbstverständlicher Bestandteil des Schulsports – das ist Judo im fernen Japan. Bei uns ist das in der Regel nicht der Fall – leider! Es ist nämlich schon für kleinere Kinder ein ideales Training. Das Selbstvertrauen der Kinder steigt ungemein, weil sie spüren, dass man Größeren und Stärkeren nicht mehr automatisch unterlegen ist. Wichtiger aber ist, dass die Kunst des Fallens gelehrt und gelernt wird. Schon nach wenigen Trainingseinheiten beherrschen die Kinder die Falltechnik so gut, dass auch Stürze beim Radfahren, Klettern, Schlittschuhlaufen, überhaupt beim Spielen und Toben viel besser abgefangen werden können. Auch Aggressionen lassen sich durch diese Sportart spielerich und auf ungefährliche Weise abbauen. Das unterscheidet Judo auch von den Kampfsport-arten Karate und Teakwondo. Für die Schule gibt es auch noch einen nützlichen Nebeneffekt: Judo steigert die Konzentationsfähigkeit, die Belastbarkeit und die Lernbereitschaft. Außerdem gehört Judo zu den Sportarten, bei denen Rücksichtnahme auf andere erlernt wird. Judo eignet sich für Mädchen und Jungen gleichermaßen (Mindestalter: 6 Jahre) sind. Judo - ein Sport für die
ganze Familie Nicht nur für Kinder ist
Judo die optimale Sportart. Das Besondere am Judosport ist, dass er für alle
Altersklassen geeignet ist und keine besonderen körperlichen Voraussetzungen
erforderlich sind. Wegen der Vielseitigkeit der Übungsformen und Techniken kann
jeder entsprechend seinen körperlichen Voraussetzungen trainieren. Deshalb bedeutet Judo:
„der sanfte Weg“ In der Entwicklung des
Judo wurden aus dem Jiu-Jitsu alle gefährlichen Kampftechniken entfernt und
durch das Prinzip des Nachgebens ersetzt, so dass weder Waffen noch gefährliche
Schlag- und Tritttechniken eingesetzt werden. Judo – das ist nicht nur Selbstverteidigung und Wettkampf: Beim Breitensporttraining stehen vielmehr Fitnesstraining und Körperbeherrschung im Vordergrund. Stufen der Gürtelprüfungen
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